Aldeias Históricas de Portugal

Dörfer

AH Sortelha – AH Castelo Mendo

Castelo Mendo, Sortelha

81.12 km

Sortelha

7:15

Durchgangsorte:Urgeira, Sabugal, Ozendo, Soito, Alfaiates, Rebolosa, Aldeia da Ribeira, Vilar Maior, Malhada Sorda, Freineda.

Diese Strecke beginnt mit dem Verlassen von Devesa und führt in die Umgebung von Portela de Sortelha in circa 800 m Höhe. Von hier aus geht es abwärts und dann werden der Bach von Nave und die Asphaltstraße überquert. Es geht weiter abwärts auf einem Feldweg in Richtung Urgueira, wo sich die Strecke von dem Abschnitt der Talsperre Meimoa-Sortelha löst. Sie führt durch das Zentrum des Dorfes Urgueira und wendet sich dann nach Nordosten in Richtung des Tals Vale do Côa bis Souto do Rio, wo man rechts abbiegt, um weiter vorne den Fluss zu überqueren und anschließend zum Castelo do Sabugal (Burg) hinaufzulaufen. Bevor es zur Burg hinaufgeht, kreuzt der Weitwanderweg GR22 den GR aus Vale do Côa, der diesem Fluss von der Quelle bis zur Mündung folgt. Nach Durchqueren des alten Zentrums geht es rechts zum Praça da República in Richtung des Industriegebietes, das südlich umlaufen wird, und dann wird rechts Richtung Osten auf einen nicht asphaltierten Weg abgebogen. Er führt an dem Bach von Arnes vorbei und wird fortgesetzt, bis er in der Nähe des Dorfes Torre auf die Straße trifft. Im Dorf biegt er links in die Rua D. Dinis ab. Am Ausgang der Siedlung führt er nach links und man betritt eine Reihe von Fußwegen bis zur großen Straße, die südlich in Ozendo hineinführt. Im Norden führt die Strecke über die Rua da Amoreira hinaus und durchquert eine weniger besiedelte Gegend, vorbei an Feuchtwiesen in Richtung Soito, wo man von Nordwesten aus hinkommt. Nachdem die Strecke Soito an der Kapelle São Brás verlässt, überquert sie die Straße und biegt rechts in eine gepflasterte Straße ab. Sie führt auf von Mauern umgebenen Wegen zwischen landwirtschaftlichen Feldern hinab und am Bach von Alfaiates vorbei und trifft weiter vorne auf die Talsperre und auf das namensgebende Dorf. Nach Durchqueren von Alfaiates setzt sich die Strecke Richtung Rebolosa fort, wo sie am Praça de Touros in einen Weg hineinführt, der mit dem Fluss Cesarão zusammenläuft. Sie folgt diesem Fluss zunächst bis zum Dorf Aldeia da Ribeira und dann bis Vilar Maior und überquert Flächen, die der Tierhaltung gewidmet und mit Gattertoren für das Vieh versehen sind, die sich auf der Strecke befinden. In Vilar Maior durchquert sie das Dorf und folgt der mittelalterlichen Brücke über den Fluss Cesarão und führt Richtung Malhada Sorda hinauf. Sie durchquert das Dorf und führt auf Feldwegen hinab bis zum Ort Medronhal in die Nähe des Flusses Côa. Dort kann man die Eisenbahnbrücke aus Stein sehen, die das Tal durchbricht. Die Strecke entfernt sich vom Fluss und beginnt nach Freineda hinaufzuführen, vorbei am Zentrum des Dorfes, und führt dann nach Westen hinaus. Sie überquert die Bahnstrecke und beginnt in das Tal Vale do Côa hinabzuführen und überquert den Fluss am Flussstrand (eingeschränkter Übergang im Winter, siehe Alternative auf der Karte). Danach beginnt ein anspruchsvoller Aufstieg bis zum historischen Dorf Castelo Mendo.

Fauna und Flora

URGUEIRA Das Mosaik besteht aus durch Mauern abgegrenzte Wiesen und Landstriche mit Pyrenäen-Eichen. Die Wiesen werden für das Weiden des Viehs genutzt, aber sie beherbergen auch eine interessante Tiervielfalt. Verschiedene Schmetterlingsarten wie der Kardinal (Argynnis pandora), der weiße Waldportier (Brintesia circe) und der spanische Osterluzeifalter (Zerynthia rumina) sind nur einige, die den grünen Wiesen eine bunte Dynamik verleihen. Scharen von Blauelstern (Cyanopica cooki) durchforsten laut die Felder, und Einfarbstare (Sturnus unicolor) laufen auf dem Boden hinter dem Vieh und den Insekten her, die sie erschrecken. Indessen wandert der Hausrotschwanz (Phoenicuros ochruros) auf den Dächern und Gutshöfen des Dorfes. Hier sind auch noch einige jahrhundertealte Kastanienbäume zu finden, von denen schon einige abgestorben, aber aufgrund ihrer Größe immer noch respekteinflößend sind. SABUGAL In dieser Gegend umfließt der Fluss Côa den westlichen Teil des Städtchens von Süden nach Norden. Dieser Flussabschnitt und seine Ufervegetation mit Erlen wurden zu einem Freizeitbereich umgestaltet. Dennoch ist er ein guter Ort, um das Verhalten einiger Vögel zu bewundern wie den Eisvogel (Alcedo athis), den Gartenbauläufer (Certhia brachydactyla), die Gebirgsstelze (Motacilla cinerea) und diverse Kohlmeisen. Der hohe Côa bietet mit seinem kalten und sauerstoffhaltigen Wasser optimale Konditionen für das Vorkommen von Forellen (Salmo trutta) und dem spanischen Frosch (Rana iberica), eine kleine Amphibie, die im Nordwesten der Halbinsel beheimatet ist. Circa zwei Kilometer stromaufwärts wurde der Fluss in der Talsperre von Sabugal gestaut. Am Stausee kann man auf den Kormoran (Phalacrocorax carbo), die Stockente (Anas platyrhynchos), den Haubentaucher (Podiceps cristatus), den Rotmilan (Milvus milvus) und sonstige Vogelarten treffen. SOITO Die Umgebung von Soito, die in einer flacheren Landschaft liegt, ist aus gezackten Grundstücksparzellen geformt, die ein land- und forstwirtschaftliches Mosaik von großem ökologischen Wert darstellen. Einige dienen der landwirtschaftlichen Erzeugung, andere als Futter für das Vieh, vor allem für Rinder. Diese kleinbäuerlichen Grundstücke sind fast immer durch Granitmauern begrenzt mit Hecken aus Straucharten wie dem eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) oder Baumarten wie der Pyrenäen-Eiche (Quercus pyrenaica). Sie sind von unzähligen Wasserläufen durchzogen und werden durch eine Reihe von Eschen (Fraxinus angustifolia) geschützt, die auch von Weiden begleitet werden. Dieser besondere Lebensraum bietet Konditionen für das Bestehen einer großen Faunavielfalt, bei der die Blauelster (Cyanopica cooki), die Kleinfleck-Ginsterkatze (Genetta genetta) und die iberische Smaragdeidechse (Lacerta schreiberi) hervorstechen. VILAR MAIOR Vilar Maior liegt auf einem Granitberg, der eine Höhe von fast 800 Metern erreicht, eingebettet zwischen den Tälern des Flusses Cesarão und des Baches Alfaiates. An den Abhängen dieser Wasserläufe und im Bereich der Hochebene bildet sich ein wichtiger Landstrich mit Pyrenäen-Eichen (Quercus pyrenaica) in Verbindung mit Steineichen (Quercus rotundifolia). Neben der Burg kann man im Frühling und Sommer eine große Kolonie von Mauerseglern (Apus apus) beobachten. Aber hier kommen auch die Blaumerle (Monticola solitarius), der Steinsperling (Petronia petronia) und der Hausrotschwanz (Phoenicuros ochruros) vor. Während des Winters wird dieser gesamte Landstrich zu einem wichtigen Überwinterungsort für den Rotmilan (Milvus milvus), eine bedrohte Vogelart. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Gebirgseidechse (Podarcis guadarramae), ein iberischer Endemit, der in felsiger Umgebung lebt. CASTELO MENDO Im Bereich des historischen Dorfes Castelo Mendo befinden wir uns in einer Gegend mit Getreideanbau. In den feuchteren Gebieten können wir jedoch Orchideen der Gattung Serapias finden. Nach Überquerung des Flusses Côa kommen wir in ein offeneres Gebiet ohne Bäume, wo einige dicht bewachsene Stellen mit Eichen und Steineichen auftreten. Dies ist ein Gebiet, in dem Krautpflanzen vorherrschen und die Felder durch Steinmauern begrenzt werden. Es können Arten wie der Weißstorch, der Schwarzmilan, die Wiesenweihe, der Steinschmätzer oder die Lerche beobachtet werden. Hervorzuheben ist auch, dass im Tal des Baches Alfaiates zwischen Eschen und Erlen die Blaumeise, die Mönchsgrasmücke, der Zaunkönig, der Berglaubsänger und andere Arten reichlich vorhanden sind.